Warum Masturbation gut für dich ist

Selbstbefriedigung ist völlig normal und gesund – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Beziehungsstatus. Studien zeigen sogar, dass regelmäßige Masturbation positive Auswirkungen auf Körper und Psyche haben kann.

Stressabbau Symbol

Stressabbau & Entspannung

Beim Orgasmus werden Endorphine und Oxytocin freigesetzt – Hormone, die Stress reduzieren und für ein Gefühl von Wohlbefinden sorgen. Ideal zum Abschalten nach einem langen Tag.

Schlaf Symbol

Besserer Schlaf

Die Entspannung nach dem Orgasmus kann das Einschlafen erleichtern. Viele Menschen nutzen Masturbation bewusst als natürliches Schlafmittel – ganz ohne Nebenwirkungen.

Körperkenntnis Symbol

Körper besser kennenlernen

Wer regelmäßig masturbiert, lernt den eigenen Körper besser kennen – was sich gut anfühlt, aber auch was „normal" ist. Das hilft, Veränderungen früher zu bemerken.

Beckenboden Symbol

Beckenbodentraining

Bei Frauen kann Masturbation die Beckenbodenmuskulatur stärken. Bei Männern gibt es Hinweise, dass regelmäßige Ejakulation das Prostatakrebs-Risiko senken könnte.

Partnersex Symbol

Besserer Sex

Wer weiß, was einem gefällt, kann das auch kommunizieren. Masturbation kann helfen, die eigene Sexualität zu erkunden und später im Partnersex selbstbewusster zu sein.

Sicherheit Symbol

100 % STI-sicher (solo)

Reine Solo-Masturbation ohne Kontakt zu anderen Personen oder deren Körperflüssigkeiten überträgt keine STIs.

4 Mythen über Masturbation – und was wirklich stimmt

Um Selbstbefriedigung ranken sich viele Mythen und Halbwahrheiten. Zeit, mit den häufigsten Missverständnissen aufzuräumen.

Mythos Symbol

„Masturbation macht blind/unfruchtbar"

Falsch. Diese Behauptungen stammen aus dem 18. Jahrhundert und haben keinerlei wissenschaftliche Grundlage. Masturbation hat keine negativen Auswirkungen auf Sehkraft oder Fruchtbarkeit.

Mythos Symbol

„Zu viel Masturbation ist schädlich"

Teilweise. Es gibt keine feste „Obergrenze". Problematisch wird es nur, wenn Masturbation zwanghaft wird oder den Alltag beeinträchtigt. Ansonsten gilt: So oft du magst.

Mythos Symbol

„Wer masturbiert, hat keinen Partner"

Falsch. Auch Menschen in glücklichen Beziehungen masturbieren – allein oder gemeinsam. Selbstbefriedigung ist keine Konkurrenz zum Partnersex, sondern eine Ergänzung.

Mythos Symbol

„Frauen masturbieren weniger als Männer"

Veraltet. Studien zeigen, dass immer mehr Frauen offen über Masturbation sprechen. Die Unterschiede werden kleiner – und waren oft eher kulturell als biologisch bedingt.

Wann ein STI-Test trotzdem sinnvoll ist

Solo-Masturbation überträgt keine STIs. Aber: Die wenigsten Menschen haben ausschließlich Solo-Sex. Hier sind Situationen, in denen ein Test Sinn macht – auch wenn du gerade „nur" masturbierst.

Partnerwechsel Symbol

Nach einem Partnerwechsel

Bevor du mit einer neuen Person intim wirst – oder nachdem eine Beziehung geendet hat – gibt ein STI-Test Klarheit über deinen aktuellen Status.

One-Night-Stand Symbol

Nach ungeschütztem Sex

Auch wenn es nur „einmal" war: Nach ungeschütztem Vaginal-, Anal- oder Oralverkehr ist ein Test nach 2–4 Wochen sinnvoll – je nach Erreger auch später.

Geteilte Toys Symbol

Geteilte Sexspielzeuge

Wer Toys mit Partner:innen teilt – ohne sie zwischendurch zu reinigen oder Kondome zu verwenden – kann theoretisch STIs übertragen. Ein Test gibt Sicherheit.

Symptome Symbol

Bei Veränderungen oder Symptomen

Ungewöhnlicher Ausfluss, Juckreiz, Brennen oder Hautveränderungen im Genitalbereich? Ein Test klärt, ob eine Infektion vorliegt – auch wenn der letzte Sex länger her ist.

Regelmäßig Symbol

Regelmäßig als Routine

Wer sexuell aktiv ist – auch mit Pausen dazwischen – sollte sich regelmäßig testen lassen. Viele STIs verlaufen symptomlos und werden sonst nicht entdeckt.

Kinderwunsch Symbol

Bei Kinderwunsch

Unbehandelte STIs wie Chlamydien können Unfruchtbarkeit verursachen. Vor einer geplanten Schwangerschaft ist ein umfassender Test für beide Partner sinnvoll.

Gut zu wissen:

Viele STIs wie Chlamydien, Gonorrhö oder HPV verlaufen oft ohne Symptome. Das bedeutet: Du kannst infiziert sein, ohne es zu merken – und die Infektion bei zukünftigen Partner:innen weitergeben. Regelmäßige Tests sind daher Teil einer verantwortungsvollen Sexualität.

Sexspielzeug hygienisch verwenden

Toys können das Solo-Vergnügen bereichern – vorausgesetzt, sie werden richtig gepflegt. Hier sind die wichtigsten Tipps für hygienischen Umgang mit Vibratoren, Dildos & Co.

Reinigung Symbol

Vor und nach jeder Nutzung reinigen

Wasche Toys mit warmem Wasser und milder Seife oder speziellem Toy-Reiniger. Das gilt auch, wenn du sie alleine verwendest – Bakterien können sich sonst vermehren.

Material Symbol

Auf das Material achten

Hochwertige Materialien wie Silikon, Edelstahl oder Glas sind nicht porös und lassen sich gründlich reinigen. Billige Kunststoffe können Bakterien in Mikroporen beherbergen.

Kondome Symbol

Kondome bei geteilten Toys

Wer Toys mit Partner:innen teilt, sollte für jede Person ein frisches Kondom über das Toy ziehen – oder es zwischendurch gründlich reinigen. Das verhindert Übertragungen.

Gleitmittel Symbol

Das richtige Gleitmittel wählen

Bei Silikon-Toys kein silikonbasiertes Gleitgel verwenden – das kann das Material angreifen. Wasserbasierte Gleitmittel sind für alle Materialien geeignet.

Übertragbare Erreger bei geteilten Toys:

  • Chlamydien – können an Oberflächen kurz überleben
  • Gonorrhö – Übertragung über feuchte Oberflächen möglich
  • HPV – relativ stabil auf Oberflächen
  • Herpes – bei sichtbaren Läsionen ansteckend
  • Trichomonaden – können auf feuchten Gegenständen überleben
  • Pilzinfektionen – ebenfalls übertragbar

Selbstuntersuchung: Den eigenen Körper kennen

Masturbation bietet die Gelegenheit, den eigenen Körper regelmäßig zu „checken". Wer weiß, wie sich alles normalerweise anfühlt und aussieht, bemerkt Veränderungen früher.

Hoden Symbol

Hodencheck (für Männer)

Taste die Hoden regelmäßig ab – am besten unter der Dusche, wenn die Haut entspannt ist. Achte auf Knoten, Verhärtungen oder Größenveränderungen. Hodenkrebs ist bei früher Erkennung sehr gut behandelbar.

Vulva Symbol

Vulva-Check (für Frauen)

Schau dir mit einem Spiegel regelmäßig deine Vulva an. Achte auf Veränderungen wie Rötungen, ungewöhnliche Flecken, Bläschen oder Wucherungen. So erkennst du Veränderungen früh.

Ausfluss Symbol

Auf Ausfluss achten

Veränderte Farbe, Konsistenz oder Geruch des Ausflusses können auf Infektionen hindeuten. Ein gewisser Ausfluss ist normal – aber starke Veränderungen solltest du abklären lassen.

Symptome Symbol

Warnsignale ernst nehmen

Brennen, Juckreiz, Schmerzen, Bläschen oder ungewöhnliche Wucherungen – all das sind Gründe, ärztlichen Rat zu suchen. Früh erkannt, lassen sich die meisten Probleme gut behandeln.

STI Pro: Umfassender Test für 10 Erreger

Du möchtest wissen, wo du stehst – diskret und unkompliziert? Der STI Pro testet auf die 10 wichtigsten sexuell übertragbaren Infektionen, darunter HIV, Hepatitis, Chlamydien, Gonorrhö und mehr.

Symbol für Männer

Variante: Urin & Trockenblut

Ideal für Männer oder wenn kein Vaginalabstrich gewünscht ist. Die Urinprobe testet auf urethrale Infektionen, das Trockenblut auf HIV, Syphilis und Hepatitis.

Symbol für Frauen

Variante: Vaginalabstrich & Trockenblut

Optimal für Frauen: Der Vaginalabstrich ist bei zervikalen Infektionen zuverlässiger als Urin. Kombiniert mit dem Trockenbluttest eine umfassende Lösung.

Heimtest Symbol

Diskret von zu Hause

Probenentnahme zu Hause, Versand im vorfrankierten Umschlag, Ergebnisse digital in deinem DoctorBox-Konto. Keine Wartezeiten, volle Kontrolle.

Labor Symbol

Zertifizierte Laboranalyse

Die Proben werden in einem akkreditierten deutschen Labor analysiert. Du erhältst verlässliche Ergebnisse auf dem gleichen Niveau wie beim Arzt.

Der STI Pro testet auf:

HIV
Hepatitis B & C
Syphilis
Chlamydien
Gonorrhö (Tripper)
Mykoplasmen (M. genitalium & M. hominis)
Trichomonaden
Ureaplasma (U. urealyticum & U. parvum)

Fazit: Selbstliebe ist Selbstfürsorge

Masturbation ist gesund, normal und die sicherste Form der Sexualität. Sie hilft dir, deinen Körper kennenzulernen, Stress abzubauen und deine Sexualität selbstbestimmt zu erleben – mit oder ohne Partner:in.

Zur Selbstfürsorge gehört aber auch, auf deine sexuelle Gesundheit zu achten. Wer zwischendurch Partnersex hat, sollte sich regelmäßig testen lassen – nicht aus Angst, sondern aus Verantwortung für sich selbst und andere.

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