„Ich hatte doch gar keinen Sex – kann ich trotzdem eine STI haben?“ Diese Frage kommt häufiger vor, als viele denken. Meist steckt dahinter kein „mysteriöses“ Anstecken, sondern ein Missverständnis: Was Menschen im Alltag als „Sex“ bezeichnen, ist medizinisch oft nur ein Teil möglicher Übertragungswege.
In diesem Artikel zeigen wir dir ohne Panikmache, aber mit medizinischer Sorgfalt: Was „STI ohne Sex“ meistens wirklich bedeutet, welche Situationen realistisch relevant sind und welche Proben (Blut, Urin, Vaginal- oder Rektalabstrich) zu deinem Risiko passen. So kannst du informierte Entscheidungen treffen – und bekommst Klarheit, wenn Unsicherheit bleibt.
Merksatz
Nicht das Label „Sex“ ist entscheidend, sondern Kontakt: Schleimhäute, Körperflüssigkeiten und die Stelle, an der Berührung stattgefunden hat. Genau daran orientiert sich auch die richtige Testart.

